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Monitoring prioritärer Moosarten In den letzten Jahren wurden mehrere Arbeiten durchgeführt, um Klarheit über die Gefährdungssituation der Moose in der Schweiz zu erhalten: Rote Listen (Urmi et al. 1992, Schnyder et al. 2004) und Artenschutzkonzept (Urmi et al. 1996). Weiterhin wurden aufgrund der Gefährdung, der Verantwortung der Schweiz sowie der Machbarkeit die Arten identifiziert, die höchste Priorität im Naturschutz erhalten sollen (BAFU 2000). Einzelne dieser Arten wurden durch die Natur- und Heimatschutzverordnung gesetzlich geschützt. Trotz dieser Bemühungen ist von vielen Arten, die mit hoher Priorität zu schützen sind, immer noch sehr wenig bekannt. So kennt man bei den meisten Moosarten weder ihre tatsächliche rezente Populationsgrösse, noch ihre genauen ökologischen Ansprüche. Hierdurch ist es sehr schwierig, konkrete Schutzmassnahmen vorzuschlagen oder auch Erfolge im Naturschutz abzuschätzen. Um einen ersten Schritt zur Schliessung dieser Informationslücke zu machen, sollen Arten mit hoher Priorität im Naturschutz genauer untersucht und ihre Populationen beobachtet werden. Das Monitoring wird in zwei verschiedenen Programmen durchgeführt: Projektbeginn: 2008 (Vorarbeiten 2007) Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt des NISM und der Forschungsstelle für Umweltbeobachtung FUB, Rapperswil. Wir danken dem Bundesamt für Umwelt für die Finanzierung dieses Projekts. Berichte zum Projektstand |
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Institut für Systematische Botanik, Universität Zürich nism@systbot.uzh.ch |
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